Thermoetiketten – Vorteile und Nachteile
Vor allem zum Ausdrucken von Bons an den Kassen der Händler kamen lange Zeit Thermoetiketten zum Einsatz, bei denen ausgenutzt wurde, dass sich das Papier durch den Einfluss von Wärme verfärben kann. Der Vorteil bei den Thermoetiketten besteht darin, dass außer dem Papier selbst kein weiteres Verbrauchsmaterial beschafft werden muss. Verwendet man zur Etikettierung dagegen Normalpapier, wird je nach Art des Printers zusätzlich noch Toner oder Tinte benötigt. In welche Richtung sich dort die Kosten künftig entwickeln werden, zeigen die Preiserhöhungen, die von zahlreichen Markenherstellern zu Jahresbeginn 2012 vorgenommen worden sind.
Ein weiteres Plus für die Thermo-Etiketten ist, dass sie auch von Rollenpapier erstellt werden können. Das macht eine voll automatisierte Etikettierung möglich. Die Thermoetiketten von der Rolle sind in verschiedenen Breiten zu bekommen und können von der Länge her nach Bedarf zugeschnitten werden. So kann man als Nutzer jederzeit auch den Umfang und den Inhalt der dort anzubringenden Informationen verändern, ohne dass man anderes Verbrauchsmaterial zur Auszeichnung der Waren beschaffen muss. Außerdem kann diese Art der Etikettierung günstig auch mit mobilen Geräten vorgenommen werden.
Doch Thermo-Etiketten haben einen entscheidenden Nachteil. Sie verblassen im Laufe der Zeit, selbst wenn sie in einem Ordner abgeheftet nicht direkt mit Tageslicht oder Wärmestrahlung in Kontakt kommen. Damit sind Thermoetiketten einerseits nur zur Kennzeichnung von kurzlebigen Gütern wie zum Beispiel Nahrungsmitteln geeignet. Wer Kassenbons in Form von Thermoetiketten als steuerliche Belege verwenden möchte, der sollte sie vorsichtshalber auf Normalpapier umkopieren, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn man seine Unterlagen auf Grund einer Bilanzierungspflicht 15 Jahre lang für eventuelle Steuerprüfungen aufbewahren muss.







