Der Logistikprozess als Chance zum Sparen
Es ist eine traurige Tatsache, dass viele Gewerbetreibende dem Logistikprozess noch einen viel zu geringen Stellenwert beimessen. Dabei ergeben sich gerade hier einige Chancen, die Betriebsausgaben kräftig zu drücken. Einsparungen sind hier nicht nur bei den Lohnkosten, sondern auch bei den Mieten und Nebenkosten der Lagerflächen sowie bei den Geldern möglich, die durch die Anhäufung überdimensionierter Vorräte gebunden werden. Möglich ist das, indem der Logistikprozess optimiert, sprich ganz genau an die individuellen Erfordernisse angepasst wird.
Wer den Logistikprozess besser abstimmen möchte, der muss eine gründliche Analyse der innerbetrieblichen Abläufe durchführen. Nur so kann ermittelt werden, welche Menge an Waren und Vorräten zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort bereit gestellt werden müssen. Hier sollte man auch genau unter die Lupe nehmen, wo im innerbetrieblichen Logistikprozess Transportwege zum Beispiel durch eine Anpassung der Lagerorte an die Zugriffshäufigkeit verkürzt werden können. Das senkt den Bedarf an Technik, reduziert die dafür aufzuwendende Arbeitszeit und gleichzeitig auch den Verbrauch bei Energie und Kraftstoffen, was dann auch der Umweltschonung zugute kommt.
Doch auch der außerbetriebliche Logistikprozess muss in eine solche Optimierung mit einbezogen werden. Dabei spielen Faktoren wie zum Beispiel die Liefertakte der Hersteller von Teilen oder der Großhändler eine Rolle. Im Rahmen der vorbereitenden Planung zum neuen Logistikprozess sollte man aber auch kleinere Reserven einbauen, so dass die Produktion oder die Auslieferung von Bestellungen an die Kunden bei einem Ausfall einer Lieferung nicht gleich zum Stillstand kommt. Das würde nicht nur kurzfristige Gewinnausfälle bedeuten, sondern auch einen dauerhaften Verlust einiger Abnehmer durch Beeinträchtigungen der Kundenzufriedenheit nach sich ziehen.







