Wie kann die Lagerwirtschaft optimiert werden?
Vom optimalen Funktionieren der Lagerwirtschaft sind sowohl der Handel als auch das produzierende Gewerbe abhängig. Der Händler kann die Bedürfnisse der Kunden nur dann gut befriedigen, wenn alle Bestandteile seines Sortiments ständig verfügbar sind. Sollen Produktionslinien den höchstmöglichen Ausstoß bringen, darf es zu keinen Stockungen in der Materialversorgung kommen. Und genau dafür ist die Lagerwirtschaft als ein Bestandteil der innerbetrieblichen Logistik zuständig.
Wer sich eine funktionierende Lagerwirtschaft mit der höchstmöglichen Effizienz aufbauen möchte, der muss zuerst einmal die üblichen Abläufe genauer unter die Lupe nehmen. Nur daraus lässt sich ableiten, welchen Mindestbestand man bei den regulären Vorräten aufbauen muss. Davon sind direkt die Kapazitäten abzuleiten, die in der Lagerwirtschaft benötigt werden. Gewisse Reserven sollten dabei eingeplant werden. Aber sie sollten nicht zu groß sein, weil damit auch erhebliche Mengen an Kapital gebunden werden. Das bedeutet, dass die Statistiken der Bestellungen und des Bedarfs in der Produktion möglichst über einen längeren Zeitraum hinweg dafür ausgewertet werden sollten.
Die für die Lagerwirtschaft benötigte Ausstattung der Lagerfläche und die zur Verwaltung verwendete Software können bei guter Abstimmung und Portabilität dazu beitragen, dass der Arbeitszeitaufwand in der Logistik sehr deutlich reduziert wird. Auch das spart dem Unternehmer Kosten.
Die Einsparungen in der Lagerwirtschaft können dann in Form günstigerer Preise beispielsweise zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eingesetzt werden. Ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Wettbewerbsfähigkeit sind die Bearbeitungszeiten für eingehende Kundenaufträge. Und diese lassen sich mit einer ausgeklügelten Lagerwirtschaft ebenfalls bis auf ein technisch unvermeidliches Minimum reduzieren. Das setzt voraus, dass auch moderne Technik bei der Erfassung der Wareneingänge und Warenausgänge sowie bei der Kommissionierung verwendet wird.







